Workshop im Borg3: Wer wird Medienprofi?

Wie kann man zwischen Wahrheit und Lüge im Internet unterscheiden? Das Institut für digitale Kompetenz und Medienbildung klärte darüber gestern in einem 4-stündigen „Fake News“-Workshop im BORG3 auf. 16 SchülerInnen und ihre zwei Lehrerinnen duellierten sich zum Start im Quiz „Wer wird Medienprofi?“. Dabei mussten sie zwischen wahren und falschen Meldungen unterscheiden, sowie manipulierte Bilder erkennen. Für eine besondere Herausforderung sorgten Fragen rund um den österreichischen Bund für Qualitätskontrolle im Internet, welche einige Jugendliche überraschten. Sie lernten im Laufe des Tages ständig dazu und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Die 16-jährige Kinga war begeistert: „Es war sehr informativ. Der Workshop gibt die Möglichkeiten, zu überprüfen, ob etwas stimmt oder nicht. Daher würde ich es den meisten Schulen weiter empfehlen“.

Im zweiten Teil des Seminars wechselten die Jugendlichen selbst in die Rolle eins Medienakteurs und veröffentlichten ihre eigenen Artikel auf der Plattform schooljournalists.com. Als Pressesprecher, Journalisten und Blogger verfassten sie unterschiedliche Beiträge über das Quiz, welche sie anschließend miteinander verglichen und kommentierten. Dazwischen erfuhren sie auch viele neue Informationen. So lernten die SchülerInnen etwa die Hintergründe des Begriffs Fake News und wie sie manipulierte Bilder mit der Google Bildersuche enttarnen können. Zum Abschluss bekamen sie Informationsmaterial, in Form des „Handwerkszeug“ des Instituts mit auf den Weg. Es wird ihnen künftig helfen, die Glaubwürdigkeit verschiedener Quellen einzuordnen. Darin finden sie 10-Fragen, die ein guter und informativer Text beantworten muss. Außerdem finden sich Verweise auf glaubwürdige Faktenchecker wie snopes.com, mimikama.at oder den Faktenfinder der Tagesschau, welche über Fake News aufklären.